Kronen Zeitung

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Gernot Gsellmann

4. November 2026

Das „Huhn“ ist längst nicht aufgescheucht

Vier Niederlagen in den letzten sieben Zweitliga-Partien, davon zuletzt drei am Stück. „Aber es gibt absolut keine Unruhe im Klub.“ 
Hannes Rauch und die weiteren Wacker-Verantwortlichen wollen nichts von einer aufkommenden Diskussion um Coach Sebastian Siller wissen. „Keine Sekunde, er ist dreimal aufgestiegen“, hält der Präsident fest. „Wir rennen jetzt nicht wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Maria-Theresien-Straße! Weil wir immer mit einer derartigen Phase als Aufsteiger rechnen mussten. Die Frage war ja nur: Sind wir in diesen Spielen weit weg? Nein!“ 

Warum die Schwarz-Grünen zuletzt in die (Ergebnis-)Krise schlitterten, ist für Rauch an einem festzumachen: „Wir machen in der Offensive aus unseren Möglichkeiten zu wenig – das ist unser Defizit.“ Leichter wird’s in den kommenden Runden kaum – zumal der algerische Mittelstürmer Yanis Guermouche am Montag in der Innsbrucker Klinik von Vereinsarzt Dr. Christian Koidl am Meniskus operiert wurde, erst im kommenden Jahr wieder zur Verfügung stehen wird. 

Der schwarz-grüne Fokus liegt ganz auf Amstetten – was in Niederösterreich am Freitag auch zu hundert Prozent nötig sein wird.

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