Kronen Zeitung

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J. Mülleder

29. Oktober 2026

WSG setzte sich im Elferschießen durch

▶ Fußball-Fest im vollen Tivoli-Stadion ging über 120 Minuten 
▶ WSG Tirol und Wacker lieferten sich tollen Schlagabtausch

Selbst ÖFB-Präsident Josef Pröll ließ sich gestern das Fußballfest im Tivoli-Stadion nicht entgehen. Der Boss übernahm vor fast vollem Haus den Ehrenanstoß im Lokalderby des Cup-Achtelfinales. 

Am Feld übernahm nach dem Anstoß dann gleich der Favorit die Kontrolle. Die WSG Tirol zeigte, dass man der höherklassige Klub ist, gab gleich Vollgas. Bereits in der 2. Minute musste Wacker-Tormann Juri Kirchmayr einen Baden-Frederiksen-Kopfball halten, wenig später war bei einem Hinterseer-Schuss zur Stelle. 
Aber dann konnte der schwarz-grüne Goalie nicht mehr retten: WSG-Flügelflitzer Michael Olakigbe setzte sich links durch, seine Flanke kam perfekt zur Mitte und Husein Balic musste nur noch einnicken (5.). 

Nicht eingeschüchtert 

Die Gastgeber ließen sich aber nicht unterkriegen. Olakigbe blieb beim starken Max Köchl hängen, der schickte Adrian Lechl. Der Südtiroler passte zur Mitte, Mouhamed Sy ließ durch. Luis Gstrein bedankte sich mit einem schönen Schuss ins Lange, WSG-Goalie Slako Hamzic war noch dran, konnte den Ausgleich (16.) aber nicht verhindern. 
Wacker blieb auch danach aus Kontern gefährlich, die Wattener hatten aber ein Chancen-Plus, ein Frederiksen-Freistoß (76.) brachte aber ebensowenig ein wie ein Wels-Versuch ans Außennetz (87.). So ging das Fußball-Fest in die verdiente Verlängerung. 

Auch wenn die Kräfte schwanden, schenkten sich die beiden Teams nichts. Die WSG Tirol sah nach dem Treffer von Thomas Sabitzer (110.) bereits wie der Sieger aus. Aber Gabriele Biancheri (116.) sorgte mit dem erneuten Ausgleich für Wacker für große Begeisterung im Stadion. 
Das Elferschießen musste entscheiden. Da scheiterten Wibowo, Gallé und Owusu sowie auf der anderen Seite Wels, Goiginger und Kubatta. Wacker-Youngster Weinzierl scheiterte, WSG siegte 4:3.

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