▶ Wacker war im ÖFB-Cup bei BW Linz 74 Minuten chancenlos – und gewann trotz 0:2 noch 3:2
▶ Dank Geniestreich von Tekir
Superstar Hansi Müller brachte den FC Tirol 1987 im UEFA-Cup-Viertelfinale gegen FC Turin mit einer direkten Ecke auf die Siegerstraße. Ähnliches gelang gestern Rami Tekir. Der Wacker-Spielmacher sorgte in Linz 20 Minuten nach seiner Einwechslung für großen Jubel unter den hunderten mitgereisten Wacker-Fans. Der 29-Jährige zirkelte eine Ecke mit rechts über Freund und Feind und Linz-Goalie Oelz direkt ins lange Eck zum 3:2 (86.)! „Am Dienstag im Standard-Training hat es funktioniert, also habe ich riskiert – und es ist ein Traumtor geworden“, freute sich Rami.
Damit stellte Wacker den Spielverlauf endgültig auf den Kopf. Denn bis zur 74. Minute deutete nichts darauf hin, dass die Innsbrucker die 2. Runde im ÖFB-Cup überstehen und Linz mit einem Sieg verlassen würden.
Damit stellte Wacker den Spielverlauf endgültig auf den Kopf. Denn bis zur 74. Minute deutete nichts darauf hin, dass die Innsbrucker die 2. Runde im ÖFB-Cup überstehen und Linz mit einem Sieg verlassen würden.
Die Gastgeber hatten alles unter Kontrolle und druckvoll begonnen. Bereits nach 35 Sekunden hatte der Ex-Innsbrucker Ronivaldo eine Doppelchance, in der 5. Minute brachte Kreiker die Blau-Weißen mit einem Schlenzer ins lange Kreuzeck in Führung. Dann spielte Ronivaldo in den Lauf von Vucic, der das Leder ins kurze Kreuz knallte (20.). Die größte Chance der Tiroler war ein Beinahe-Eigentor von Vucic (38.).
Bis Wacker aus dem Nichts der Anschlusstreffer gelang: Quirin Rackl flankte auf den eingewechselten Neuzugang Yanis Gouermouche, der im Fünfer verwandelte (74.). Wieder aus dem Nichts gelang Luis Gstrein das 2:2: Nach einer Gallé-Flanke traf der Ötztaler per Kopf (78.).
BW Linz versuchte dann alles, um das Ruder noch herumzureißen, aber Wacker-Tormann Juri Kirchmayr entschärfte einen Ronivaldo-Kracher und einen Tsarenko-Freistoß. Und dann kam Rami ...
