Tiroler Tageszeitung

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17. August 2026

„Wir sind angekommen“

Drei Spiele, sechs Punkte: Zweitligist FC Wacher hat sich akklimatisiert.

Um etwa 3 Uhr kehrte der FC Wacker gestern Früh vom verdienten 1:0-Sieg in Kapfenberg zurück. Müde, aber erleichtert. „Man kann nach sechs Punkten aus drei Spielen sagen, dass wir in der 2. Liga angekommen sind“, bilanzierte Sportvorstand Jakob Griesebner. „Das sind Ergebnisse, die gut für uns sind“, freut sich Trainer Sebastian Siller, der die Anfangsphasen in der 2. Liga als „unfassbar eng“ beschreibt. Danach würden sich mehr Räume ergeben, die man perfekt nutzte. 

Siller wechselte den „wichtigen Auswärtssieg“ zu Beginn der überzeugenderen zweiten Halbzeit gewissermaßen ein, denn als Kapitän Alex Joppich (Verdacht auf Nasenbeinbruch) vom Platz musste, entschied er sich für die mutigere Variante: Raphael Gallé übernahm hinten rechts für Joppich, mit Joker und Assistgeber Matt Evans war der FC Wacker dann deutlich offensiver aufgestellt. 

„Man hat in dieser Phase gemerkt, dass wir das Spiel auf unsere Seite ziehen“, erklärte Siller die Maßnahme, die voll aufging. In der siegbringenden Szene ließ sich erkennen, dass Evans viel mitbringt, um sich zum Unterschiedsspieler zu entwickeln, der Goldtorschütze Mouhamed Sy (71./2. Saisontreffer) längst ist. Die Entwicklung des Mittelfeldspielers lässt im Wacker-Lager so einige staunen. Abseits der Legionäre verwies Siller stolz auf das Zweitliga-Debüt der Tiroler Max Köchl und Luis Gstrein.

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