tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 18. August 2019

Georg Fraisl

Der stramme „Max“ ließ alle durchatmen

Wacker Innsbruck verteidigt seine Festung Tivoli mit allen Mitteln! Nach Dornbirn (1:0) kämpften die Schwarzgrünen am Freitag auch die OÖ-Juniors nieder. Nach einem 0:1-Pausenrückstand rissen die Tiroler die Partie mit einem echten Feuerwerk nach der Pause noch aus dem Feuer. „Wir haben uns für den Aufwand belohnt“, nickte Trainer Grumser zufrieden.

Wacker-Trainer Thomas Grumser weiß es eh: „Jedem Spieler tut es gut, wenn er ein Tor erzielt. Auch wenn er noch so erzählt, dass es ihm egal ist.“


Markus Wallner tat es besonders gut. Denn die Chancen, die der 22-jährige Salzburger vor der Pause gegen die OÖ-Juniors liegen gelassen hat, die lagen am Freitag Abend allen schwer im Magen. Und am meisten naturgemäß dem Angreifer selber.


Daher strahlte Markus, den sie alle „Max“ nennen, förmlich rundherum, als die Kugel dann doch im Netz zappelte. Der siebente Treffer von Wallner im Wacker-Dress, der erste in der laufenden Saison.

„Der Sieg gibt Kraft“


Zugleich das Siegestor gegen starke Juniors aus Oberösterreich. Und die Erleichterung darüber war dem Aufatmen von „Max“ sehr ähnlich. Denn auch wenn Grumser darauf hinwies, dass Wacker mit nur einem Dreier mehr zumindest bis heute Tabellenführer wäre, ließ alle der Blick zurück schaudern. Mit dem Pausenstand (0:1) als Endstand wäre Schwarzgrün jetzt Drittletzter. „Nach vier Runden ist die Tabelle noch nicht so wichtig. Aber natürlich gibt ein Sieg Selbstvertrauen. Und hilft uns auch am Freitag im Heimspiel gegen Amstetten. Auch wenn da die Situation wieder völlig anders sein wird. Die stellen sich hinten rein.“