tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 15. August 2019

Alex Gruber

Arbeiten, arbeiten, arbeiten

Vor dem Heimspiel gegen die OÖ Juniors (Freitag, 19.10 Uhr) streckt sich der FC Wacker nach der Decke. Denn Gießkannen helfen bekanntlich auch nicht weiter

Innsbruck - Die Wacker-Kicker lassen sich - zur Verteidigung und Verwertung von Standardsituationen - weder mit einer besonderen Flüssigkeit aus der Gießkanne im Kollektiv länger machen, noch werden daraus voraussichtlich Scheine für neue Spieler flottgemacht werden können.

Die Rubrik "Wünsch dir was" klammert ein Arbeiter wie Wacker-Coach Thommy Grumser ohnehin aus. "Ich bin zufrieden mit unserem Kader. Entscheidend ist, dass wir verletzungsfrei bleiben." Was derzeit mit zwei schwerwiegenden Ausfällen (Murat Satin und Stefan Meusburger) ja leider nicht der Fall ist.

Fehlendes Gardemaß - "wir haben große Spieler (Grumser nennt u.a. Abali, Bacher, Ibrisimovic oder Yildirim)" - lässt er nach dem 0:2 beim FAC nicht als Ausrede gelten: "Das müssen wir hinbekommen." Genauso wie bessere Lösungen im letzten Drittel. Es gab nur ein siegbringendes Tor (1:0 gegen Dornbirn) bei zwei weiteren verlorenen Spielen. "Natürlich reden wir viel. Auch ,Hupfi (Lukas Hupfauf, Anm.) macht das gut", führt Routinier Alexander Gründler in Sachen Druck aus. Nachsatz: "Aber letztlich muss das jeder mit sich selbst ausmachen. Und auch die Jungen machen das bei uns gut."