Weiterlesen: Wenn’s Weihnacht wirdWenn hoch vom Himmel sanft und leise

nach einer unendlichen Reise

das Flöcklein still herniederschwebt

und Schnee sich auf die Felder legt,

Weiterlesen: Slowpoke RodriguezHartberg ist ein Phänomen. Eines, das die Liga, das die Zuschauer, das auch die Gegner nicht fassen können. Eigentlich gehören sie ja gar nicht hierher, und eigentlich müsste man ja doch gegen die Steirer leicht Punkte holen können. Aber irgendwie klappt das nicht so wie vorgesehen. Fast wie bei Lento Rodriguez, dem Tranquilino, dem Langsamen...

Weiterlesen: Wie pock man denn?Wenn Hans Moser nuschelnd um eine schwere Kiste herummarschiert, die Dienstmann-Mütze abnimmt, den Kopf kratzt und sich fragt, wie man denn das Ungetüm bis zu Gaby in die oberen Stockwerke bringen soll, dann ist das ein Klassiker der österreichischen Filmgeschichte. Wenn man sich an der Sill fragt, wie man denn das vermeintlich unscheinbare, kleine Hartberg aus dem Cup bugsieren soll, dann ist das Tagesgeschäft, und noch lange kein Klassiker. Aber die TSV ist kein Handgepäck mehr, sie ist zur schweren, unhandlichen Kiste mutiert. Keine leichte Aufgabe für den FC Wacker Innsbruck.

Weiterlesen: GötterdämmerungTheothanatologie. Das ist griechisch, so wie der Blade mit den Peckerln, der damals beim Wiener Derby... Nein, das ist eine ganz andere Geschichte. Theothanatologie heißt die Lehre vom toten Gott, also dem Tod der Religion, dem Aufleben der Säkularisierung. Am Anfang davon steht das Sterben eines Unsterblichen – etwa so wie Rapid Wien derzeit. Die Grün-Weißen, Ursprung der Religion um Wien Penzing, röcheln seit einiger Zeit schon vor sich hin. Aber noch sind sie nicht tot...

Weiterlesen: Da Favorit'n BluesLang ist´s her, im Jahr 1993 wars. Da war die Welt noch in Ordnung. Der FC Wacker Innsbruck beendete die Meisterschaft an fünfter Stelle, die Austria war an erster Stelle.

Weiterlesen: Das Nilpferd in der AchterbahnSo viele Kerzelchen wie gerade wird der Hl. Hippolyt wohl schon lange nicht mehr gesehen haben. Der Patron und Namensgeber der Stadt St. Pölten ist nicht nur Patron der Gefängniswärter und Pferde, sondern wird auch bei Körperschwäche angerufen. Also wohl auch, wenn die Heimmannschaft am Boden ist, wie derzeit St. Pölten. Bei denen geht’s nämlich gerade zu wie beim Nilpferd in der Achterbahn, dem chaotischen Kinderspiel...

Weiterlesen: Salzburger NockerlnDer Traum eines jeden Salzburg-Besuchers: drei wunderschöne, kleine Häufchen, die jeden Abend versüßen. Zart, flaumig, ein himmlischer Genuss. Die Nockerln sind mittlerweile der verführerische Ersatz dafür, dass die Ballesterer aus Salzburg bei den Punkten etwas klemmen – drei wunderschöne, kleine Zähler aus dem Stadion in Wals-Siezenheim mitzunehmen, das ist zum Vergnügen geworden, das sich kaum jemand gönnen darf.

Weiterlesen: Extreme MakeoverJeder, der schon einmal krank daheim gelegen und sich bis Sender 117 durchgekämpft hat, kennt sie: die Makeover-Shows. Ein hässliches Entlein, ein überstylter Junge, ein überschminktes Mädchen trifft auf professionelle Stylisten und ein Budget, das er/sie sich im normalen Leben niemals leisten könnte – und voilà, ein wunderschöner Schwan entsteht. Wer das nicht kennt, braucht nur an den SCR Altach denken, den nächsten Gegner des FC Wacker Innsbruck. Die sind nämlich gerade mitten in der Verwandlung.

Weiterlesen: Jö schau, ein Zebra!Zebras sind schon ganz besonders herzige Tierchen. So herzig, dass etwa im International Garden in Kairo den Besuchern ein schwarz-weiß bemalter Esel präsentiert wurde, weil man kein Original im Zoo hatte. Der LASK, nächster Gegner des FC Wacker Innsbruck, ist nicht bemalt, sondern wirklich schwarz-weiß. Leider. Sie sind zwar nicht ganz so herzig wie die kleinen Streifentierchen, haben aber leider andere Eigenschaften übernommen.

Weiterlesen: Entschuldigung, kennen Sie...?Als Wingman seines Bros Barney Stinson musste Theodore Evelyn Mosby diese Vorstellung oft über sich ergehen lassen, sah es doch sein Freund gemäß Bro-Code als Lebensaufgabe an, ihn zu verkuppeln, ob klassisch in der Bar oder gemäß Playbook. Sagt ihnen alles nix? Auch nicht weiter schlimm, die CBS-Serie „How I met your mother“ ist schon Vergangenheit, da muss man sich jetzt nicht mehr reinknien. Aber Barneys Standardsatz, zählt auch für Wacker Innsbruck, wenn man auf Sturm Graz trifft. Vor allem, weil man eigentlich schon lange bekannt miteinander ist...

Weiterlesen: Horror vacuiPlötzlich ist sie da. Lacht einen quasi an mit ihrem dicken Bäuchlein und ihren vollkommenen Rundungen. Manchmal hilfsbereit, wenn sie mit anderen zusammensteht, aber gnadenlos Böse, wenn sie teilen soll. Kein Wunder, dass die Kirche sie lange Zeit für ein Machwerk des Teufels hielt – die Null. Horror vacui, der Schrecken des Nichts, der kann auch einen Fußballer manchmal eiskalt erwischen. Dabei steckt so viel Schönheit in der Null. Zumindest, wenn sie an der richtigen Stelle steht, etwa bei der Sportvereinigung Mattersburg.