Weiterlesen: Kühbauers KulinarikJetzt schaut er wieder einmal vorbei in Innsbruck, und mit ihm sein neuer Verein, der SKN St. Pölten. Wenn er kam, dann kochte oft das Stadion. Und er selbst, er zeigte sich gerne als Häferl, das auch manchmal überging. Dietmar Kühbauer ist wohl nicht der stoisch ruhige Analyst, der mit Abstand ein Spiel kommentiert. Er ist Emotion, er lebt Emotion. Dafür liebt man ihn, oder man hasst ihn – aber auf jeden Fall beschäftigt man sich mit ihm.

Weiterlesen: SystemfehlerDer Weg ist klar gezeichnet: Bambini-Kick im lokalen Verein, möglichst früh als Nachwuchsspieler in den nächsten Club mit Namen und Anspruch, pendelnde Eltern im Landesleistungszentrum oder gleich Umzug der Familie in die Nähe einer Akademie, vielleicht kommt der Bub auch ins Internat, um in Salzburg, Wien, München seine Ausbildung zu erhalten. Und am Ende steht der Profivertrag. Wenn sie jetzt ganz leise sind, hören sie ein lautes Lachen über den Arlberg, es kommt wohl aus Altach. Denn dort, beim SCRA, sind zwei Tiroler Systemfehler engagiert, die dem FC Wacker Innsbruck das Leben schwer machen wollen.

Weiterlesen: Statistik des Erste Liga MeistersDie Meisterfeier ist allen noch in bester Erinnerung und unser FC Wacker Innsbruck hat sich damit nach vier Jahren Erste Liga wieder für die Bundesliga qualifiziert. Ab sofort heißen die Gegner nicht mehr Kapfenberg, Lustenau oder FAC sondern Salzburg, Sturm oder Rapid. Zeit in den Statistiken der abgeschlossenen Saison nachzuschauen, welche Spieler rein zahlenmäßig die Auffälligsten waren.

Weiterlesen: Null, positiv„Der Gegner war um mehrere Nuancen besser. Glückwunsch.“ Und: „Nach dem Gegentreffer sind wir nur noch dem Ball hinterhergerannt und haben keinen Ball gesehen.“ Selbstkritische Worte. Aber nicht aus Innsbrucker Mund, sondern aus schwarz-weißem. Heiko Vogel, Trainer des SK Sturm Graz, und Stefan Hierländer, der selbst mit einem schönen Distanzschuss eine Marke gegen Ajax setzte, setzen eine harte Analyse nach dem Ausscheiden aus der Champions-League-Quali mit null Siegen und null (eigenen) Toren. Positives nehmen sie aber dennoch aus dem Spiel mit – Wacker Innsbruck kann sich auf einen, Verzeihung, Sturmlauf gefasst machen.

Weiterlesen: If you like Pina Coladas...Riechen Sie’s auch? Sommer wird’s, ein Hauch von Meer liegt in der Luft, es duftet nach Strand. Gut, ich riech’s nicht, Heuschnupfen. Aber ich träum davon. Für die Spieler des FC Wacker Innsbruck ist es bald soweit. Sommerpause, entspannen, genießen, ein paar freie Tage. Wäre da nicht das lästige letzte Spiel gegen den Floridsdorfer AC. Für beide geht’s um nichts mehr, also fast nichts, außer um die goldene Ananas. Aber wenn dir das Leben Ananasse gibt, mach Pina Coladas draus.

Weiterlesen: Der alte Mann und das MehrDer FC Wacker Innsbruck ist zurück. Ein neues Team in der neuen Zwölferliga hat die Ehre, die neue Saison im neuen Stadion des FK Austria Wien zu eröffnen, bei dem auch kein Stein auf dem anderen geblieben ist. Wenn aber Karl Daxbacher am Freitag an den Verteilerkreis zurückkehrt, dann sind das keine neuen Gewässer für ihn. Dort führte er die Favoritner schon vor Jahren durch stürmische See, dort erlebte der junge Karl so manches Wellental und noch mehr Wellenberge. Der alte Mann hat schon viel gesehen, wenn er nun in ein neues Abenteuer ausfährt.

Weiterlesen: Fünf vor ZwölfNormalerweise redet man von fünf vor zwölf, wenn etwas brennt, wenn es pressiert, wenn man dringend etwas erledigen muss, oder man knapp vor einer bedeutenden Niederlage steht. Im heutigen Spiel gegen Wiener Neustadt ist es auch fünf vor zwölf, für beide Mannschaften.

Weiterlesen: Zurücktreten hinter die gelbe LinieTeam Wiener Linien – klingt wie eine Betriebssportmannschaft. Ein paar Straßenbahnschaffner, der Rest U-Bahn-Stationsmitarbeiter, in der Defensive ein Schwarzkappler ohne Humor und vorne der Star der Mannschaft, ein junger Techniker aus der Hauptwerkstätte der Wiener Linien nahe dem Zentralfriedhof im 11. Wiener Gemeindebezirk Simmering. Dann wäre auch die Ansage am Samstag klar: „Zurücktreten hinter die gelbe Linie, Zug fährt ab.“. Nur – dem ist nicht so. Aber sogar nicht.

Weiterlesen: Smiling BuddhaLang ist es her, dass sich der gelernte und eingefleischte Wackerianer genüßlich sein Wohlstandbäuchlein reiben und sich am Glück der wackeren Erde sonnen durfte. Mit Buddhamäßiger innerer Freude und Ruhe sah man auch beim Vereinsabend viele Mitglieder voller Harmonie.

Weiterlesen: Was machen eigentlich die noch aktiven Ex-Wackerianer?Sie haben Eines gemeinsam – sie spielten einmal für Schwarz-Grün im Tivoli. Und sie sind auch nach dem Abgang aus Innsbruck immer noch aktiv. An dieser Stelle wollen wir zeigen, wie Ex-Wacker-Spieler die Saison 2017/18 verbracht haben. Die Bandbreite ist groß. Der Erfolgreichste dürfte wohl der Schweizer Darko Jevtic sein, der es in Polen bei Lech Poznan immerhin auf einen Marktwert von 2,1 Mio € (lt. Transfermarkt.at) gebracht hat. Für andere war es wohl eine Saison zum Vergessen, da sie aufgrund von Verletzungsproblemen nur zu wenigen Einsätzen kamen, wie Boris Prokopic (Altach). Ein besonderes Schicksal ereilte Andres Kuen, der mit 23 Jahren seinen bereits dritten Kreuzbandriss erlitten hat.

Weiterlesen: Maske, bitte!Die Wikinger kommen! Panik bricht aus, Häuser beginnen wie aus dem Nichts zu brennen, Rauchschwaden legen sich über die verschmutzten Straßen, jeder flüchtet in eine andere Richtung, irgendwo fällt sicher ein Kübel mit Wasser oder eine Tonne mit irgendeiner Flüssigkeit um, im Hintergrund Geschrei und Orchestermusiker im schnellen Stakkato wegen der Dramatik wärs. So läuft’s im Film ab. Wenn die Innviertler Wikinger kommen, ist die Panik spürbar geringer. Vor allem in diesem Jahr.