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    • „Wir müssen ans Limit gehen, dann haben wir unsere Möglichkeiten“

      Samstag, den 31. Juli 2010 um 09:30 Uhr

       

      Walter Kogler
      Das Rapid Spiel ist Vergangenheit, die Zukunft heisst Sturm Graz. In der Pressekonferenz zum anstehenden Ligaspiel nahm Trainer Walter Kogler Stellung zu den Themen Euphorie, den Gegner und Erwartungshaltungen Stellung. Das tivoli12 magazin war dabei.

       

       

      Wie schätzt Du die Möglichkeiten gegen Sturm Graz ein?

       

       

      Bei der Aufgabe zuhause, wo ich denke, dass sehr viele Zuschauer kommen werden, wollen wir einfach wieder eine gute Leistung bringen. Wir wollen zeigen, was in der Mannschaft steckt. Wenn wir dazu in der Lage sind, haben wir auch gegen Sturm alle Möglichkeiten.

       

      Bis auf die Langzeitverletzten steht Dir der ganze Kader zur Verfügung?

       

       

      Vom Personellen sind alle fit, bis auf Andreas Bammer. Andreas hat einen eingewachsenen Zehennagel und musste vor zwei Tagen damit ins Krankenhaus. Er wurde dort operiert. Ob er an diesem Wochenende wieder soweit fit ist, wird man sehen. Der Rest der Mannschaft ist fit.

       

      Sturm Graz hat in dieser Saison bisher in drei Spielen ein Torverhältnis von 7:0. Was sind ihre Stärken?

       

       

      Sie spielen einen gepflegten Fussball. Sie können den Ball gut laufen lassen lassen und stehen in der Defensive recht gut.  Sie müssen viel investieren in den Partien, aber dazu sind sie bereit. Es wird viel gelaufen und sie machen viel Druck. Sie haben vorgestern verdient gewonnen, wobei der Sieg hätte eigentlich höher ausfallen müssen. Es ist eine Mannschaft die sehr kompakt und gut drauf ist.

       

      Muss man gegen Sturm Graz anders agieren wie gegen Rapid?

       

       

      Nein ich denke nicht. Wir müssen einfach unsere Tugenden wieder einsetzen. Wieder so aggressiv sein, wieder bereit sein alles zu geben, wieder kompakt auftreten und immer wieder versuchen das Spiel nach vorne zu tragen. Wir müssen die Grazer hinten beschäftigen und immer wieder versuchen vorne was zu machen. Das war gegen Rapid so und wird auch gegen Sturm nicht anders sein.

       

      Nach dem grandiosen Sieg gegen Rapid ist die Erwartungshaltung gegenüber dem FC Wacker Innsbruck stark gestiegen. So meinte Alfred Tatar in Talk und Tore, dass er der Mannschaft einen Rang zwischen vier und sechs zutraut. Wie gehst Du damit um?

       

       

      Weder stört es mich, noch freut es mich. Vor der Saison hat ein Medium uns eingeschätzt, dass die halben Formationen in der Mannschaft nicht konkurrenzfähig wären, jetzt haben wir eine Runde gespielt, wo alles gepasst hat. Wir müssen für uns selber realistisch bleiben. Wir müssen wissen, was wir können, wo wir hinwollen und weniger darauf achten, was andere sagen. Das hilft uns nicht, ob jemand sagt, dass wir Neunter oder Vierter bis Sechster werden. Bringen müssen die Leistung wir. Das ist eine Einschätzung von Aussen, die uns weder hemmt noch weiterbringt. Intern müssen wir wissen, wo unser Weg hingehen soll, nicht das was rechts und links ist.

       

      Hat dieses 4:0 intern eine Euphorie ausgelöst?

       

       

      Nein ich denke nicht, es besteht auch wenig Grund dafür über drüber euphorisch zu sein. Das 4:0 war einzig eine Bestätigung, dass wir gegen Rapid mithalten können, dass wir  nach vorne Gefahr ausstrahlen und hinten sicher stehen. Wir müssen die Leistung von Spiel zu Spiel bringen. Wir müssen von Runde zu Runde bestätigen, was wir drauf haben und Sachen die noch nicht ideal laufen zu verbessern. Wichtig ist eine ständige Weiterentwicklung, aber es besteht kein Grund jetzt zu sagen, dass wir 4:0 gewonnen haben und alles andere was kommt, wird auch so super sein. Wir müssen in jeder Partie so ans Limit gehen, wie im letzten Spiel, dann haben wir auch gegen jeden Gegner unsere Möglichkeiten.

      Tagged unter: sturm_graz, walter_kogler, tivoli, zuschauer, andreas_bammer, euphorie, heimspiel, 3.runde, 2010/11, Social Sharing: Teilen Share on MySpace Autor: Mag. Michael FritzMag. Michael Fritzwollte eigentlich nie viel schreiben, wie man sich täuschen kann;-)zum Profil Dieser Text stellt geistiges Eigentum des tivoli12 magazins dar und ist somit urheberrechtlich geschützt. Um den Text, oder Teile davon nutzen zu können, setzen Sie sich bitte mit dem tivoli12 magazin über unser SupportSystem in Verbindung.

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