Der 11. September ist ein besonderer Tag. Die Beatles nahmen 1962 ihre erste Single auf, Love me do, drei Jahre später, absolvierten die Rolling Stones ihr erstes Konzert in Deutschland. An diesem Septembertag feiern Felix, Josef, Ludwig und Helga Namenstag.
Was ist da bloß los? Zwei Mannschaften mit dem vermeintlich geringsten Budget mischen die Liga auf. Die Spielvereinigung Ried und unser FC Wacker Innsbruck führen die Tabelle an. Auch der dritte Underdog, KSV Kapfenberg, spielt da ordentlich mit. Sind jetzt die vermeintlich Großen so schwach oder die Kleinen so stark?
Spricht man in Innsbruck vom gelungenen Bundesligastart in diese Saison, 10 Punkten aus 4 Spielen und einem vorläufig zweiten Platz in der Tabelle, so sieht man so manches Lächeln über die Gesichter des schwarz-grünen Anhangs huschen. Wechselt man das Thema und spricht den ÖFB-Cup an, verfinstern sich die Mienen schlagartig und man sieht Wehmut in den Augen.
Darf der sportliche Erfolg alles in den Schatten stellen?
Wenn’s lafft, dann laffts. Diese alte Weisheit trifft nicht nur auf den Sport zu, doch kommt sie hier besonders oft zum Tragen. Das wohl aktuellste Beispiel dafür ist die Nummer 13 des FC Wacker Innsbruck Marcel Schreter. Seit 2002 gehört er zum Kader der Schwarz-Grünen und ging mit dem Verein durch dick und dünn. Auch in seiner Karriere musste der Telfer durch so manches Tief hindurch schreiten, nun scheint er allerdings am absoluten Höhepunkt angekommen.
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