Kein Geld, viel Herz: Auch Wackers Zukunft ist so!

Kein Geld, viel Herz: Auch Wackers Zukunft ist so!

Ausgabe: 10. April 2012

Georg Fraisl

Kein Geld, viel Herz: Auch Wackers Zukunft ist so!

Der harte Weg nach Europa ist 630 Minuten lang! In sieben Spielen wird sich zeigen, ob Wacker Innsbruck das scheinbar Unmögliche möglich machen und nach elf Jahren endlich wieder ein Comeback auf der internationalen Fußball-Bühne feiern kann. Im Hintergrund bastelt Oliver Prudlo schon an der neuen Mannschaft.

Das 0:2 im Westderby hat die Ambitionen der Schwarzgrünen zwar gedämpft, der Kampfwille (sic!) ist aber ungebrochen. "Die Liga ist eng. Für die Europa-League-Plätze kommen einige in Frage - und in dieser Preisklasse sind wir dabei", sagt Trainer Walter Kogler nicht ohne Stolz. Schließlich zählt Wacker mit seinem Budget (7,2 Millionen) zum Armenhaus der Liga - und hält dennoch mit einigen wesentlich teureren Mannschaften mit.

Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Während sich die Mannschaft auf das erste der sieben Endspiele in der Südstadt gegen Admira vorbereitet, macht im Hintergrund Oliver Prudlo die Schwarzgrünen fit für die kommende Saison. Der Osterhase hatte für ihn die Vertragsverlängerung als Sportdirektor im Gepäck - nun beginnt die finale Arbeit an der neuen Mannschaft.

Brennpunkt Abwehr: Mit Inaki Bea, Martin Svejnoha und Georg Harding laufen gleich drei Verträge von wichtigen Defensivspielern aus. Während "Schurl" von sich aus wenig Interesse an einer Verlängerung bekundet hat, wären die beiden Legionäre sehr an einer weiteren Wacker-Zukunft interessiert. Worüber Wacker-Chef Kaspar Plattner freilich die Nase gerümpft hat. Sportdirektor Prudlo will darüber noch reden. Svejnohas derzeitige Superform spricht für sich...

Brennpunkt Sturm: Bislang hat Miran Burgic in dieser Saison erst ein Matsch gefehlt. Vieles spricht dafür, die Option beim Slowenen zu ziehen. Aber? Prudlo kryptisch: "Alles offen, noch nichts fix."

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