Fanview

Erstellt am Dienstag, 31. Juli 2012 10:13

Immer wieder Sonntags

 

Weiterlesen: Immer wieder SonntagsDas war kein schlechtes Spiel, das die 5100 Zuseher des FC Wacker Innsbruck am Sonntag am Tivoli zu sehen bekamen. Keine hochklassige Partie, aber stets spannend, jedoch mit einigen Leerlaufen im Spiel besonders auf Seiten des FCW. Einige Spieler können froh sein, dass sie in keiner Schülermannschaft spielen, sonst hätte es wohl das ein oder andere Donnerwetter und Straftraining gegeben. Aber man täte unseren Schülermannschaften wohl unrecht. Solche Fehler machen die nicht!

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Erstellt am Dienstag, 24. Juli 2012 10:26

Warum ich schlussendlich nicht ins Hanappi gegangen bin

Weiterlesen: Warum ich schlussendlich nicht ins Hanappi gegangen binDas hier nachfolgende ist die subjektive Schilderung eines sogenannten „Normalofans" zu den Vorgängen rund um das Spiel Rapid vs. FC Wacker Innsbruck am letzten Samstag. An diesem Tag ergab sich für mich die leider sehr selten gewordene Gelegenheit, den FCW live im Stadion spielen zu sehen. Zusammen mit zwei weiteren FCW-Fans aus Wien machte ich mich um ca. 16 Uhr in Richtung Hütteldorf auf. Dort angelangt, beschlossen wir uns dem sogenannten „Auswärtsmob" anzuschließen, welcher gerade mit dem Zug aus Tirol eingetroffen war. Wir wurden, wie erwartet, von einer deutlichen Überzahl an Polizisten in Empfang genommen und von diesen über einen vorgezeichneten Weg in Richtung Stadion begleitet.

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Erstellt am Montag, 23. Juli 2012 22:12

Fortsetzung am Westbahnhof

Weiterlesen: Fortsetzung am WestbahnhofNachdem wir endlich am Wiener Westbahnhof ankamen hatten wir über zwei Stunden Zeit. Es wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit unsere verhafteten „Delinquenten“ mitgenommen werden konnten. Aber wir waren zum Warten verdammt. Ein Ground-Hopper aus Berlin zeichnete sich durch Solidarität aus. Er habe alles beobachtet und so ein Vorgehen der Exekutive sei ihm noch nirgends in Fußball-Europa untergekommen. Aus Solidarität versorgte er sämtliche Fanclubmitglieder mit einem Bier. Herzliche Grüße an den Fan von Union Berlin und vielen Dank! Als klar wurde, dass die Verhafteten wahrscheinlich nicht mehr rechtzeitig zur Abfahrt kommen würden, beschlossen die Fanclubs den Großteil ihrer Leute mit dem Zug nach Hause zu schicken und eine kleine Abordnung in Wien zurück zu lassen.

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Erstellt am Montag, 23. Juli 2012 11:49

Übung und Ernstfall

Weiterlesen: Übung und ErnstfallSo mancher mag es anders sehen. Und viele fragen sich, warum nach dem 0:2 in Wien Hütteldorf der Auswärtssektor immer leerer wurde. Transparente, Fahnen, Gesänge verschwanden.
Da kann man sich doch in den Foren informieren, was geschehen sein könnte. Da stand ziemlich schnell von einem User, der brav zuhause im warmen Wohnzimmer saß, zu lesen, dass unsere Fans dem Verein wieder einmal einen „Bärendienst“ erwiesen hätten. Und in einigen Medien war von erneuten Ausschreitungen sogenannter Fans, mit Bildern vom Eingangsbereich des Hanappi-Stadions, sowie eingekesselte Fans vor dem Eingang eines Rapid Beisls (!!!) zu sehen.
Aber was war rund um das Bundesligaspiels des SK Rapid Wien gegen unseren FC Wacker Innsbruck wirklich zu sehen (und zu hören)?

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Erstellt am Samstag, 14. Juli 2012 12:45

Emotionen unerwünscht?

Weiterlesen: Emotionen unerwünscht?Nichts für schwache Nerven ist die erste Cuprunde für den begeisterten Fan des FC Wacker Innsbruck. Nur relativ wenige Zuschauer verirren sich am Freitag am Abend ins Stadion des Regionalligaklubs Gratkorn in der Nähe von Graz. Die erste Überraschung ist, dass es keinen Auswärtssektor gibt, die Kartenpreise für den Stehplatz mit 10 Euro durchaus als stolz zu bezeichnen sind und das Wetter doch noch mitspielt. Der große Regen ist beendet, doch die Rutschpartie auf dem Kunstrasen beginnt erst. Im Stehplatzsektor finden sich nach und nach einige unermüdliche Wackerfans ein, die trotz des für sie ungünstigen Termins die weite oder kürzere Fahrt auf sich genommen haben und gespannt dem ersten Pflichtspiel der Saison entgegenblicken.

Jedes Wort

Da auf den Zuschauertribünen ziemlich wenige Leute sind und noch weniger, die Stimmung machen, hört man nicht nur jedes Wort der Spieler auf dem Platz, sondern auch die Emotionen der Zuschauer. Ich gebe es ja gerne zu, ich kann nicht tonlos ein Spiel meiner Schwarz-Grünen verfolgen, vor allem tut sich für den Gegner der Hauch einer Chance auf – ein Schrei hallt durch das Rund des jeweiligen Stadions. So mancher ist froh darüber, denn so weiß man beim Live-Ticker-Schreiben sofort, Aufmerksamkeit ist gefragt.

Da auch der steirische Gegner in der ersten Halbzeit so seine Möglichkeiten vorgefunden hat, speziell knapp vor dem Pausenpfiff eigentlich die Führung vor Augen hat, geht meine Stimme mit mir durch. Lieber Herr Gsellmann, der wackere Trainer will nicht Ausschreitungen im Keim ersticken, sondern er ist um sein Nervenkostüm und das seines Teams besorgt. So kommt er in der Halbzeitpause zum Fansektor, fragt recht emotionell, wer denn hier so schreie und alle durcheinanderbringe. Ertappt wie eine Schülerin beim Schule-Schwänzen gestehe ich meine „Untat" und denke mir, besser wäre es, er ginge in die Kabine zu seiner Mannschaft und mache ihr klar, dass nur mit Einsatz und noch mehr Kampfgeist ein Erfolg zu erzielen sei. Jedoch meint der wackere Übungsleiter, Daumen drücken sei schon in Ordnung, aber alles andere nicht unbedingt notwendig. Gut habe ich mich in der restlichen Pause nicht gefühlt, jedoch meine Emotionen kann ich nicht völlig ablegen.

Zähne zusammenbeißen

So geht es nach Seitenwechsel auf dem Rasen weiter. Um ja niemanden zu erschrecken oder aus der Konzentration zu bringen, kaue ich eifrig an meinem Kaugummi, beiße die Lippen zusammen und mir fast in die Zunge, denn ich will doch an einem Scheitern des FC Wacker Innsbruck nicht schuld sein. Das könnte ich mir als langjähriger treuer Fan, der fast nie ein Spiel im Stadion – ganz egal ob im Tivoli oder auswärts – versäumt, niemals verzeihen. So gelingt es mir trotz so mancher guten Chance für die Steirer ziemlich ruhig zu sein. Es ist anstrengend, weil ungewohnt, aber was tut man nicht alles zum Wohle des Vereins.

Als knapp vor Ende der 90 Minuten die Gratkorner den Matchball auf dem Fuß haben, hilft alle Beherrschung nicht mehr. Ein Schrei gellt durchs Stadion. Doch mein Leiden und der Arbeitstag der Mannschaft sind noch lange nicht zu Ende. Es geht in die Verlängerung. Das Spiel wogt hin und her, dann die Chance der Entscheidung: Elfmeter für Wacker Innsbruck. Leider vergibt Wernitznig leichtsinnig. Doch ganz ohne Emotionen dürfte auch der wackere Übungsleiter nicht sein, denn er wechselt den etwas überheblichen Schützen sofort aus. Die weitere Spielzeit bleibt ohne Treffer und es geht in die knappste aller Entscheidungen: das Elfmeterschießen.

Leiden lohnt sich

Kühl ist es in der Zwischenzeit geworden, die Steirer wittern die Sensation, ich dagegen verstecke mich noch tiefer in meiner Kapuze der Jacke mit 1913 auf der Brust und traue mich kaum zum Tor zu schauen, auf das gleich Alex Hauser den ersten Elfmeter für Schwarz-Grün schießen wird. Konzentriert, ja keinen Ton von mir zu geben, beiße ich die Zähne zusammen und kann nur mehr stumm und starr sehen, dass er scheitert. Gratkorn geht in Führung, doch die übrigen wackeren Spieler Schreter, Fernandes, Schütz und Bergmann behalten die Nerven und gleichen jeweils aus. Aber dann haben die Steirer die Chance, die Sensation perfekt zu machen. Ein mir gut bekannter Wackerfan hat sich an meine Seite gesellt und meint beruhigend, Safar hält den Elfer – wirst sehen! Und so ist es auch. Jetzt kommt Julius Perstaller für den FC Wacker Innsbruck an die Reihe und ungestört von meinen mit aller Macht unterdrückten Emotionen verwandelt er. Aber der Krimi ist noch nicht aus: Der nächste Schütze für Gratkorn donnert den Ball an die Querlatte. Glück gehabt – Gott sei Dank. Befreit falle ich jenem beruhigend wirkenden Wackerfan um den Hals – Emotionen sind doch etwas Schönes und gehören wie Glück und Pech zum Fußball dazu.

Ich sehe das anders, denn zu viele Gefühle hängen am Verein meines schwarz-grünen Herzens. Was habe ich nicht schon vor Freude gejubelt in den letzten Jahren oder bittere Tränen bei Niederlagen und natürlich dem Abstieg vergossen? Geschämt habe ich mich dafür aber nie. So hoffe ich für die Jubiläumssaison auf gut gefüllte Tribünen und eine tolle Stimmung, denn so können meine emotionalen Gefühlsausbrüche in dem Laut der Menge ein wenig untergehen und niemand muss mehr um seine Nerven fürchten!

Erstellt am Dienstag, 26. Juni 2012 13:15

Alle zwei Jahre im Bann einer (Fußball) Großveranstaltung

 

Weiterlesen: Alle zwei Jahre im Bann einer (Fußball) GroßveranstaltungDeutschland, Portugal, Italien oder wieder Spanien - wer sind die Besten in Europa? Längst hat auch den kritischen Fan das drittgrößte Medienereignis der Welt in seinen Bann gezogen. Spannende Spiele auf höchstem Niveau und ein „Wir“-Gefühl beim Public-Viewing erzeugen, was normalerweise unseren Fußball so interessant macht. Es geht um Sport. Man sieht begeisterte Fans und gewinnt den Eindruck, die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine ist ein „Event“ für uns Fußballanhänger.

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Erstellt am Freitag, 08. Juni 2012 09:46

Ach, du „fade“ fußballlose Zeit!

Weiterlesen: Ach, du „fade“ fußballlose Zeit!Was macht so mancher schwarz-grüne Fan während der langweiligen Sommerpause? Man schmiedet Pläne für die nächste Saison. Unser großes Jubiläum steht ja an. Die Vorfreude auf diese Jubiläumssaison ist jetzt schon groß. Man bastelt auch an Fahnen und sonstigem, oder grillt und chillt gemeinsam dem Saisonbeginn entgegen. So mancher aber kann vom „geliebten“ Tivoli und dem Fußball doch nicht lassen. Dazu gab es in der vergangenen Woche öfters die Gelegenheit zu einem Besuch im eigenen Wohnzimmer, das so manchem da aber fremd war.

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Erstellt am Samstag, 19. Mai 2012 09:11

Das Highlight der Saison

Weiterlesen: Das Highlight der SaisonNein - kein Kantersieg gegen FC Salzburg, kein Europa-League-Startplatz oder der Einzug ins ÖFB-Cupfinale. Das „Highlight“ war ein Spiel, bei dem es um die berühmte goldene Ananas ging und das dazu noch mit 0:2 verloren wurde. Man hätte glauben können, dass nach einem durchwachsenen vierten Meisterschaftsviertel mit lediglich 10 erreichten Punkten, die verpasste Chance im Jubiläumsjahr international zu spielen und nach den zehn Gegentoren der letzten drei Runden vor dem Match gegen Rapid, das wohl niemanden mehr interessieren werde. Wer das dachte, sah sich am Donnerstag zur zeitigen Stunde gewaltig geirrt. Der Bahnhof in Innsbruck und in Folge auch die hinteren Wagons des ICE nach Wien waren fest in schwarz-grüner Hand: Ziel, das Schlagerspiel ohne viel sportliche Bedeutung in Wien Hütteldorf. Dort, wo wir eine gute erste Halbzeit beider Mannschaften sahen, was sich dann in Hälfte Zwei änderte. Aber an diesem Feiertag erlebten wir alle viel, viel mehr. Wie toll und stimmungsvoll der Fußball sein kann - auch ohne Erfolg!

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Erstellt am Dienstag, 15. Mai 2012 08:11

Die etwas andere Welt

Weiterlesen: Die etwas andere WeltDer Meister aus Graz gab sich zum Muttertag, die Ehre am Tivoli gegen unseren FCW zu spielen. Wieder einmal sah man eine gute erste Halbzeit unserer Schwarz-Grünen. Zum wiederholten Male ließen sich die Unseren jedoch die Butter vom Brot nehmen. Dabei wäre der (noch) Meister so etwas von „fällig" gewesen. Schwamm drüber! Es gab wieder eine kurze Schwächephase, aber genügend Chancen auf einen Sieg und so ging die Saison am Tivoli mit einem halben Erfolg zu Ende. Ich beobachtete das sonntägliche Schlagerspiel in den VIP-Räumlichkeiten des Tivoli Stadions.

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Erstellt am Samstag, 12. Mai 2012 08:15

Fanreporter oder Kriegsberichterstatter?

Weiterlesen: Fanreporter oder Kriegsberichterstatter?100 Jahr Feier in Ried: Schöne Choreographie auf der einen Seite, eine Untersagte auf der anderen. Tolle Stimmung und durch ihr gutes Spiel wäre es den Unseren fast gelungen, den Innviertlern die Feier ganz zu vermiesen. Dann wären wir in der Tabelle vor ihnen gelandet. Und jetzt warten noch zwei schwere Aufgaben auf unsere Jungs: am Sonntag gegen Meister Sturm Graz und dann noch zum Kehraus in Wien Hütteldorf gegen den SK Rapid. - Zwei Hochsicherheitsspiele, darauf kann man wetten.

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Erstellt am Montag, 07. Mai 2012 09:34

Die Welle, eine Party und neun Tore

 

 

Weiterlesen: Die Welle, eine Party und neun ToreBegeisterungsstürme, fanatische Anfeuerungen, mehrmals geht die „Welle“ durchs Stadion und zweimal ertönt in der hektischen Schlussphase unsere Tormelodie durch die Lautsprecheranlage. Das sah alles nach einem Kantersieg über den Tabellennachbarn aus Mattersburg aus. Schien aber nur so!

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