Besserwisser

Erstellt am Montag, 11. März 2013 10:15

Dem Schiri auf´s Pfeiferl gschaut: Dominik Ouschan

Weiterlesen: Dem Schiri auf´s Pfeiferl gschaut: Dominik OuschanArrogantes Auftreten gepaart mit einer Prise Lustlosigkeit und einem Teil ausgeprägter Überheblichkeit hat mit SCHIEDSRICHTER OUSCHAN Dominik einen Namen.
In einem von beiden Mannschaften kampfbetont und leidenschaftlich geführten Westderby hatte der Unparteiische durch manch seltsame und fragwürdige Entscheidung gegen Wacker Innsbruck für Kopfschütteln der Akteure auf dem Spielfeld, aber auch beim Publikum gesorgt. Diese gipfelten schließlich in der 57. Spielminute in einer zu diesem Zeitpunkt nicht getroffenen Maßnahme gegen Salzburg.

Wir schreiben die 57. Spielminute. Roman Wallner wird in der Salzburger Hälfte auf Höhe des Strafraums an der Seitenlinie durch VORSAH mittels eines Fußfouls zu Fall gebracht. Dies wird von Assistenten 2 auch sofort angezeigt. Hier besagt die Regel:" Dass aufgrund der Rücksichtslosigkeit dieses Vergehens eine Verwarnung zu geben ist", was für den Salzburger den Ausschluss mittels gelb/roter Karte bedeutet hätte. Aber damit noch nicht genug!

In der 67. Minute wird Wallner fast exakt an der selben Stelle wiederum vom Salzburger VORSAH, dieses Mal aber mit den Händen zurückgehalten. Hier blieb der Pflff zur Gänze aus. Auch in diesem Fall besagt die Regel:" Ein Spieler wird verwarnt, wenn er durch das Festhalten verhindert, dass der Gegenspieler eine günstige Position einnehmen kann".
In dieser Situation wäre Roman WALLNER alleine auf das Salzburger Tor gelaufen und hätte auch auf einen dort in Position gelaufenen Mitspieler aufspielen können.

Der leidenschaftlich geführte Kampf von SR OUSCHAN gegen Roman WALLNER hat leider in der Vergangenheit von WALLNER seinen Ursprung. Roman ist ein "lästiger" Spieler, der giftig ist und obendrein auch ständig mit dem Unparteiischen diskutiert. Aus diesem Grund wurde bzw. wird Roman WALLNER intensiv durch die Schiedsrichterteams „betreut".

Der Strafstoß für Salzburg in der 74. Spielminute wegen Handspie, war in dieser Situation zwar eine äußerst harte Entscheidung, die bei Weitem nicht von jedem Schiedsrichter getroffen worden wäre. Allerdings ist sie schlüssig und durch das Regelwerk gedeckt und somit leider korrekt.

Die 5 Minuten Nachspielzeit gehen zwar aufgrund der jeweils drei gewechselten Spielern bei beiden Mannschaften, bis dahin zwei Toren und einiger Unterbrechungen in Ordnung, werden allerdings auch nicht von jedem Schiedsrichter so verordnet, was auch das inzwischen bei Schiedsrichterentscheidungen sehr sensible Publikum feststellte.

Weiters fiel auf, dass Wacker Innsbruck Trainer Roland KIRCHLER beinahe während des gesamten Spiels vom vierten offiziellen Robert SCHÖRGENHOFER auf Schritt und Tritt begleitet (verfolgt) wurde. Ob und inwieweit das Winken mit Geldscheinen durch den Ex-Trainer der Innsbrucker Walter KOGLER in der Vergangenheit die Entscheidungen von SR OUSCHAN beeinflusst haben, sei dahingestellt.

Fazit ist und bleibt, dass Wacker Innsbruck am gestrigen Nachmittag durch einige nicht getroffene Entscheidungen, um die Früchte seiner Arbeit gebracht wurde.

Erstellt am Freitag, 28. Dezember 2012 11:52

Regel 13 - Freistöße

Weiterlesen: Regel 13 - FreistößeIm April 2011 sollte sich in der zweiten paraguayischen Liga wahrlich Historisches ereignen: Sport Colombia Tormann Wilson Quiñonez legt sich im Spiel gegen Cerro Porteño den Ball einige Meter vor seinem eigenen Strafraum zurecht. Nach fünf Schritten Anlauf hämmert er das Leder aus 83 Metern unhaltbar direkt unter die Querlatte - Weltrekord!

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Erstellt am Donnerstag, 30. August 2012 11:06

Regel 10 - Wie wird ein Tor erzielt

Weiterlesen: Regel 10 - Wie wird ein Tor erzieltMan kann es drehen und wenden wie man will, das Wichtigste im Fußball ist das Erzielen eines Tores. Mag eine Mannschaft auch noch so schön spielen und überlegen sein, das heißt noch lange nicht, dass sie auch gewinnt. Im Basketball oder Handball führt statistisch gesehen jeder zweite Angriff zu einem Tor/Punkterfolg. In unserem heiß geliebten Sport ist immer alles möglich und "Fußballwunder" haben wir alle schon mehrere miterlebt.  In keiner anderen Sportart führt ein einzelnes Tor zu solch extatischen Ausbrüchen auf dem Feld und den Tribünen, wie im Fußball. Und wer von uns kann sich nicht an gleich mehrere "einzigartige" Tore erinnern?

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Erstellt am Mittwoch, 05. Dezember 2012 13:05

Regel 12 - Fouls & Unsportliches Betragen

Weiterlesen: Regel 12 - Fouls & Unsportliches BetragenDen zweifelhaften Rekord für die schnellste bekannte Rote Karte hält der walisische Amateur-Fußballer Lee Todd. Er reagierte im Jahr 2000 auf den Anpfiff des Schiedsrichters mit den Worten „Fuck me, that was loud“ und wurde wegen „foul language“ bereits nach zwei Sekunden vom Platz gestellt. Oft wird auch David Pratt von Chippenham Town FC als schnellster Rotsünder genannt, der in einem Spiel gegen Bashley wegen Foulspiels nach drei Sekunden des Feldes verwiesen wurde.
Allerdings gab es noch zwei schnellere Feldverweise, welche sich allerdings nach der Einwechslung der jeweiligen Spieler ereigneten und nicht wie im ersten Fall nach dem Anpfiff der Partie. Walter Boyd vom walisischen Klub Swansea City sah den roten Karton nach genau genommen null Einsatzsekunden. 1999 musste er im Spiel gegen Darlington volley vom Platz, weil er einem Gegner den Ellbogen ins Gesicht rammte, noch bevor der Schiedsrichter die Partie wieder anpfeifen konnte. Keith Gillespie von Sheffield United gelang das selbe "Kunststück" im Jänner 2007.

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Erstellt am Dienstag, 12. Juni 2012 11:27

Regel 9 - Ball im oder aus dem Spiel

 

Weiterlesen: Regel 9 - Ball im oder aus dem SpielWer erinnert sich nicht an das legendäre Streitgespräch zwischen Trainer und Mathematiklehrer Alfred Tatar und Ex-Sturm-Präsident Hannes Kartnig nach dem Match ihrer Teams? Stein des Anstoßes war Kartnigs Regelzitat, nach dem ein Ball mit vollem Umfang hinter der Torline sein müsse, um als Tor zu gelten. Tatar konterte mit der mathematischen Formel für den Durchmesser des Balls (d=2r?), da der Umfang - mathematisch gesehen - ja viel größer ist... Tatsächlich lagen beide richtig, denn in der Regel heißt es zwar "mit vollem Umfang", gemeint ist aber "zur Gänze" und dies entspricht in diesem Fall dem Durchmesser des Balls.

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Erstellt am Sonntag, 25. November 2012 13:12

Spielabbruch

Weiterlesen: SpielabbruchFür viele unverständlich brach Schiedsrichter Manuel Schüttengruber die gestrige Partie zwischen Wacker Innsbruck und Sturm Graz in der Nachspielzeit ab. Ein kleiner Blick in die Regelkunde zeigt, warum:

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Erstellt am Donnerstag, 07. Juni 2012 12:02

Regel 8 - Beginn und Fortsetzung des Spiels

Weiterlesen: Regel 8 - Beginn und Fortsetzung des SpielsBeide Teams betreten den Rasen und stellen sich mit den Schiedsrichtern in einer Reihe auf. Die Spannung steigt. Die Spieler begrüßen Publikum, Schiedsrichter und Gegner. Die Kapitäne und das Schiri-Team bleiben zusammen, während sich der Rest der Mannschaften auf dem Feld verteilt und der Dinge harrt, die da kommen. Worauf warten die eigentlich und was passiert direkt vor dem Anpfiff und nach Spielunterbrechungen? Die Antworten gibt es hier:

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Erstellt am Sonntag, 21. Oktober 2012 19:15

Dem Schiri auf´s Pfeiferl gschaut

Weiterlesen: Dem Schiri auf´s Pfeiferl gschautDas Heimspiel gegen Ried war wahrlich nichts für schwache Nerven. Ganz besonders in der Schlussphase, als Schiedsrichter Hameter zur Überraschung aller, inklusive des Schiedsrichterbeobachters, Daniel Schütz plötzlich die rote Karte...

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Erstellt am Mittwoch, 30. Mai 2012 10:16

Regel 7 - Dauer des Spiels

Weiterlesen: Regel 7 - Dauer des SpielsDas längste bekannte Spiel der Geschichte fand im Mai 2010 in Bishops Cleeve (ENG) zwischen den Cotswold All Stars und dem Cambray FC statt. In diesem Benefizspiel duellierten sich beide Teams knapp 35 Stunden lang nonstop. Beide Teams hatten einen Kader von 18 Mann, die bei einem Einsatz jeweils drei Stunden spielen mussten. Beim Stand von 333:293 wurde das Spiel wegen starken Regens abgebrochen. Wie lang dauert aber ein normales Spiel? Denn wir alle wissen doch, dass es niemals 90 Minuten sind...

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Erstellt am Freitag, 07. September 2012 09:21

Regel 11 - Abseits

Weiterlesen: Regel 11 - AbseitsEine Abseitsregelung gibt es im Fußball seit der Niederschreibung der Regeln. Schon bevor die Größe der Tore oder des Spielfelds festgelegt wurde, war es den Begründern der Spielregeln wichtig, dass es unfair ist "hinter dem Rücken des Gegners ein Tor zu erzielen". Weiters bringt die Abseitsregel Bewegung ins Spiel, da ein Angreifer nicht einfach vor dem gegnerischen Tor auf den Ball warten kann. Nach einigen Änderungen der Abseitsregel ist die heutige Regelungen im wesentlichen seit 1925 gültig und wurde lediglich durch kleine Anpassungen um "kein Abseits auf gleicher Höhe" und das viel diskutierte "passive Abseits" erweitert. Anlässlich der Olympischen Spiele 2012 in London wurden in England 50 Pence Münzen mit der Erklärung der Abseitsregel geprägt (siehe Bild).

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Erstellt am Dienstag, 14. Februar 2012 10:51

Regel 6 - Schiedsrichterassistenten

Weiterlesen: Regel 6 - SchiedsrichterassistentenEines der legendärsten Tore der Fußballgeschichte "erzielte" am 23. April 1994 Thomas Helmer für den FC Bayern München im Spiel gegen den 1. FC Nürnberg. Nach einem Eckball kommt Helmer an der linken Stange an den Ball, schafft es aber auf unglaubliche Weise nicht ihn über die Torline zu drücken, sondern schiebt ihn um Haaresbreite am Tor vorbei. Zur großen Verwunderung der Spieler und Zuschauer signalisierte Schiedsrichter-Assistent Jörg Jablonski ein reguläres Tor, was Schiedsrichter Osmers dann auch gab. Das "Phantomtor" war geboren. Das Spiel wurde später wiederholt.

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